Vorwort von Bürgermeister Björn Ingendahl

Im November um den Volkstrauertag kommen sie wieder nach Remagen – ein gutes Hundert Rechtsextremer, die mit ihren dumpfen Parolen gegen den Rechtsstaat trommeln und am ehemaligen „Rheinwiesenlager“ Geschichtsverfälschung betreiben. Remagener Bürger demonstrieren seit drei Jahren auf dem Marktplatz friedlich mit einem bunten Volksfest und politischen Aussagen gegen diese genehmigte Demonstration. „Remagen ist eine tolerante, weltoffene  Stadt, in der Menschen unterschiedlichster Herkunft und Lebensweisen willkommen sind und friedlich miteinander leben. „Fremdenfeindlichkeit, Rassismus sowie Diffamierung und Gewalt gegen ethnische, soziale und kulturelle Minderheiten wollen wir nicht in unserer Stadt und unserem Land,“ heißt es bei den Bürgern. Zahlreiche Aktive aus Vereinen und Gruppierungen haben für den „Tag der Demokratie“ ein Programm aus Musik, Ansprachen und Berichten zusammengestellt. Mit dem Aktionstag  „gegen Rechts“ möchten die Organisatoren das „bunte Bild“ der Stadt darstellen und für Toleranz und Demokratie im Lande eintreten.