"Tag der Demokratie" in Remagen

Rund 500 Remagener Bürger und Gäste setzten mit dem Tag der Demokratie ein deutliches Zeichen für  Demokratie, Frieden, Freiheit und kulturelle Vielfalt – Politiker sprachen sich gegen Populismus und die Bedrohung der Demokratie von „rechts“ aus

 

Mit den Räubern und der MickeyBrühlBand freuten sich rund 500 Gäste auf dem Marktplatz über kölsche Töön gegen Rechts
Besonders die große Teilnahme von jungen Menschen aus fünf Schulen freute den Förderverein Altes Jugendheim als Veranstalter des Tages
Remagen. Zum siebten Mal wurde er am Samstag gefeiert: der Tag der Demokratie in Remagen. Damit setzte die Bevölkerung erneut ein ganz deutliches Zeichen gegen rechtes Gedankengut, Populismus, Hasstiraden aus den sozialen Medien und den Aufmarsch der Neonazis. Veranstalter des Tages der Demokratie war erneut der Förderverein Altes Jugendheim um Vorsitzenden Rolf Plewa in Partnerschaft mit der Stadt Remagen. Die gelungene Moderation des ausgesprochen erfreulichen Nachmittages auf dem Remagener Marktplatz oblag Tourismusleiter Marcel Möcking.
Mit integriert in den Tag der Demokratie waren der Seniorenbeirat Remagen mit Kaffee und Kuchen, der Beirat für Migration und Integration gemeinsam mit der türkisch-islamischen Moscheegemeinde mit internationalen Speisen, die SPD AG 60+ mit Informationen zu Demokratie und Toleranz, die Kreis-CDU-Frauen-Union, die Kreisjugendfeuerwehr mit vielen Informationen für die Jugend, Stefanie Metz mit gestalttherapeutischer Beratung und der Jugendbahnhof Remagen. Mit dabei waren aber vor allem viele Schüler, die informierten, Umfragen starteten, zum Basteln einluden und vor allem Botschaften von Frieden und Menschenrechten verkündeten. Aktiv mit dabei beim Programm auf dem Marktplatz waren Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Nonnenwerth, vom Rheingymnasium Sinzig, der Barbarossaschule Sinzig, von der Integrierten Gesamtschule Remagen und Schüler der ehemaligen Realschule plus Remagen, Bürgermeister Björn Ingendahl, Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Staatssekretär Günter Kern, Landtagsabgeordnetem Guido Ernst, die Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen von CDU, SPD und Grünen, Theo Sundheimer, Christoph Schmitt und Wolfgang Schlagwein, SPD-Unterbezirksvorsitzendem Marcel Hürter, Stadträten, Ortsvorsteher und Kommunalpolitiker aller Coleur, Sinzigs Bürgermeister Andreas Geron und der langjährige Co-Präsidenten des Club of Rome, Ernst Ulrich von Weizsäcker.